Alzheimer – vorbeugen: Was hilft?

  • By Chris Elsner
  • 27 Jan, 2014

P rävention Alzheimer

Die häufigste Form der Demenzerkrankungenist die Alzheimer-Demenz, kurz Alzheimer genannt. Bei der Alzheimer-Erkrankung handelt es sich um eine fortschreitende, unheilbare Störung des Gehirns und sie verläuft immer tödlich. Krankheitszeichen sind Gedächtnisverlust, Desorientierung, beeinträchtigtes Urteilsvermögen sowie Verwirrtheit, Wesensveränderung und auch der Verlust der Sprachfähigkeit. Weltweit wird geschätzt, dass ca. 35 Millionen Personen von dieser Demenzerkrankungsform betroffen sind. Weiters steigt mit zunehmender Lebenserwartung auch die Anzahl der Alzheimer-Erkrankungen. Im Jahr 2033 rechnen Experten mit ca. 66 Millionen und im Jahr 2050 mit 115 Millionen Alzheimer-Erkrankungen.  

Wie kann man diese Krankheit vorbeugen?

Sicht man sich die verschiedensten Berichte der Experten an, kann man Folgendes zusammenfassen:  

Omega-3-Fettsäuren

Studien der Vergangenheit haben geschlussfolgert, dass der Konsum von Omega-3-Fettsäuren eine vorbeugende positive Wirkunghat. Die Alpha-Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure befindet sich in großen Mengen in bestimmen vor allem natürlich gewonnenen Ölen. Z.B Leinöl. Weiters findet man die Omega-3-Fettsäuren in Fischen wie z.B. Sardinen, Makrelen, Thunfisch, Sardellen. Mangelt es an Omega-3-Fettsäuren kann das den oxidativen Stress (= diese werden durch freie Radikale verursacht) steigern sowie die Blutgefäße beeinträchtigen.  

Bestimmte Vitamine

Freie Radikale - wie oben erwähnt - schädigen in bestimmter Art und Weise unseren Körper. Es handelt sich dabei um kurzlebige Molekülfragmente, aggressive, sauerstoffhaltige Verbindungen. Ist der Körper nicht mehr in der Lage, diese ausreichend abzubauen, entsteht der sogenannte oxidative Stress. Freie Radikale stören die einwandfreien Funktionen bestimmter Funktionen und Vorgänge im Körper. Das kann sogar zur Bildung von Tumoren, Herz-Kreislauf-Erkrankungen uvm. führen. Weiteres können Sie auch zu gesundheitsschädlichen Ablagerungen im Gehirn führen. Mit folgenden Vitaminen kann man dem entgegenwirken. Die Vitamine C, E und das Beta-Karotin (Provitamin A)sind sogenannte Radikalfänger. Daher ist es wichtig, das in der täglichen Ernährung zu berücksichtigen und genügend davon regelmäßig zu sich zu nehmen.
  • Vitamin Cist folgenden Lebensmittel enthalten: Orangen, Schwarze Johannisbeere, Guave, Sanddornbeere, Hagebutte, Acerola, Paprika, Rosenkohl, Brokkoli, Grünkohl, Fenchel uvm.
  • Vitamin Eist in folgenden Lebensmittel enthalten: pflanzliche Öle wie Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl, rotes Palmöl und Olivenöl; Kürbiskerne, Haselnüsse und Mandeln uvm.
  • Provitamin Aist in folgenden Lebensmittel enthalten: Karotten, Süßkartoffeln, Kürbisse, Aprikosen, Papayas, Mangos, Spinat, Brokkoli, Endivien, Tomaten uvm.
 

Obst- und Gemüsesäfte

Nach derzeitigem Wissensstand haben Obst- und Gemüsesäfte eine präventive Wirkung. Das wurde immer wieder in Studien bestätigt.  

Aktivieren Sie Ihren Geist

Bleiben Sie geistig aktiv!Wie ein Muskel, der ständig Training braucht, kann man sich auch das Gehirn vorstellen. Laut einer Studie des Stockholmer Karolinksa Instituts verzögert ein hoher Bildungsgrad das Auftreten von geistigen Beeinträchtigungen. Französische Wissenschaftler haben festgestellt, dass ein höheres Pensionsantrittsalter mit einem geringeren Demenzrisiko einhergeht. Mann muss sich das so vorstellen: Je mehr Sie das Gehirn fordern, desto mehr Synapsen (eine Art Kontaktstelle eines oder mehrerer Neuronen, die für die Reizüberleitung verantwortlich ist) werden gebildet und Nervenzellen werden verknüpft. Es gibt bereits verschiedenste geistige Übungen d.h. knifflige Denk- und Gedächtnisübungen und Apps, die die geistige Fitness aufrechterhalten sollen. Mehrsprachigkeitlässt nach mehreren Berichten ebenfalls das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung sinken. Das bezieht sich aber nicht nur auf das Lernen, sondern auch auf das regelmäßige Sprechen einer Fremdsprache. Bei der geistigen Fitness sind auch Freude und Neugierde wichtige Faktoren.  

Körperliche Fitness

Eine alte römische Weisheit sagt: „Nur in einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist.“ Regelmäßige körperliche Betätigung fördert die geistige Leistungsfähigkeitam meisten. Denn was passiert durch die Bewegung: Das Gehirn wird mehr durchblutet und somit mit Sauerstoff versorgt. Dies verbessert die Konzentrationsfähigkeit sowie die Gedächtnisleistung. Durch den Aufbau der Muskelmasse durch gezielte körperliche Betätigung findet eine höhere Stoffwechselaktivität statt – und das auch im Ruhezustand. Laut Studien haben Personen, die sich nicht körperlich betätigen ein 20 – 70% höheres Risiko an Alzheimer zu erkranken. Sie müssen keinesfalls Rekordleistungen erbringen. Es geht im Kern um die Regelmäßigkeit. Walken, Schwimmen und Radfahren sind optimale körperliche Betätigungen die für Herz und Hirn förderlich sind. Außerdem kann man diese in netter Gesellschaft machen. Das motiviert zusätzlich. Da sind wir schon beim nächsten Thema  

Regelmäßige soziale Kontakte

Spaß an sozialen Kontakten – regelmäßige Kontakteverbessern die Lebensqualitätund sind ein wichtiges Puzzleteil einer gesunden Lebensführung.Spannende und gemütliche Gedankenaustausche zwischen Personen, wo man sich wohl fühlt: z.B. Freunden, Bekannten, Familienmitglieder. Das soll auch einer Vereinsamung entgegenwirken, welche genauso schädlich ist wie Rauchen, Bluthochdruck oder Überwicht. Das haben US-Forscher 2010 in ihrer Metaanalyse geschlussfolgert. Lesen Sie Tageszeitungen, gehen Sie ins Kino, Besuchen Sie bestimmte Kurse (Malkurse, Sprachkurse, Töpfern), gehen Sie ins Theater. Es gibt unterschiedlichste Vereine z.B. Seniorenbund, die immer gemeinsam etwas unternehmen.  
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Wer unserer Facebook-Fanpage folgt hat sicher schon bemerkt, dass bei Elsner Pflege die Suche nach erfahrenen Pflegekräften ein besonders wichtiges Thema ist. Wir sind uns sicher, dass gerade die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigste Erfolgsgrundlage unseres Unternehmens ist.

Die Arbeit im Bereich der Alten- und Krankenpflege ist oft körperlich und geistig sehr fordernd. Umso wichtiger ist es uns, Menschen zu finden, die für diesen Beruf wirklich berufen sind und mit Leidenschaft dahinter sind, um das Leben anderer Personen zu verbessern.

Jedoch ist es nicht einfach, entsprechend qualifiziertes Pflegepersonal zu finden. Deshalb haben wir von Elsner Pflege hier besonderes Augenmerkt darauf gelegt und sind für Sie direkt vor Ort in Rumänien, um Castings zu veranstalten.B

Mehrere Personen arbeiten direkt in Rumänien, um die unzähligen Bewerberinnen kennenzulernen und auch die hohen Anforderungen und Erwartungen deutlich zu machen. Abseits der fachlichen Qualifikation sind lange Gespräche nötig, um die einzelnen Bewerberinnen kennen zu lernen und die Möglichkeit zu haben einzuschätzen, wär für den Pflegeberuf in Österreich am besten Bgeeignet ist. Geschäftsführer Chris Elsner reist regelmäßig selbst nach Rumänien um Gespräche zu führen, Castings zu leiten und sich vor Ort zu vergewissern, dass das erfahrene Team von Elsner Pflege nur die Besten der Besten auswählt, um in Österreich für Elsner Pflege zu arbeiten.

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Elsner Pflege wächst enorm schnell. Die Grundlage des Erfolges liegt in der Qualität der angebotenen Services und ist zusätzlich der professionellen Strategie des Unternehmens zu verdanken, die stets den Kunden in den Mittelpunkt stellt.Die Bevölkerung Österreichs wird immer älter und parallel dazu steigt der Bedarf nach qualifizierten Pflegekräften rapide an. Der Erfolgskurs von Elsner Pflege erfordert somit konstantes Wachstum, für das wir uns laufend einsetzen.

Erst vor wenigen Wochen wurde unser Geschäftsführer, Mag. Elsner, zu einem Gastvortrag an die Wirtschaftsuniversität Wien geladen, bei dem er über Franchising-Chancen im Pflegebereich referierte. Allein schon die Größe des Marktes ist beeindruckend, denn 550.000 Personen beziehen derzeit Pflegegeld und 26.000 haben eine 24-Stunden-Betreuerin.


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