Schädel-Hirn-Trauma - die Rehabilitation

  • By Chris Elsner
  • 27 Feb, 2014

Rehabilitation eines Schädel-Hirn-Traumas

S chädel-Hirn-Trauma Verletzungen reißen nicht nur den Betroffen, sondern auch das unmittelbare Umfeld aus dem Leben und erfordert beiden sehr viel ab. Ziel der Rehabilitationist es, dem Betroffenen zu ermöglichen, seinen privatensowie beruflichen Alltag optimal zu bewältigen. Je größer die Schwere des Schädel-Hirn-Traumas, desto mehr Geduld ist gefragt. Das heißt mühevolle Kleinarbeit – jeder kleine Fortschritt ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Dies erfordert eine individuelle fachspezifische Betreuung sowie Therapie-Maßnahmen. Des Weiteren entscheidet auch der Wille des Betroffenenüber die erfolgreiche Genesung. Nicht zu vergessen ist auch das unmittelbare Umfeld. Sehr förderlichist es, wenn Vertraute einem zu Seite stehen = einen aufbauen, unterstützen, zuhören oder einfach Verständnis haben.  

Schädel-Hirn-Trauma - Was nun?

Wird ein Schädel-Hirn-Trauma jeglicher Art vermutet, ist es unabdingbar den Betroffenen umgehend in eine geeignete Klinikzu bringen. Die Wahl der Klinik ist von der Art der Verletzung und der Entfernung der Klinik abhängig. Eine Voranmeldung bei dem gewählten Krankenhaus ist in den meisten Fällen notwendig.
  • Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma erfolgt der Transport meist mit dem Krankwagen.
  • Bei mittelschweren bis schweren Schädel-Hirn-Trauma werden die Betroffenen meist mit notarztbesetzten Rettungsmitteln befördert. Bevor eine Verletzung der Halswirbelsäule ausgeschlossen werden kann, muss der Betroffene ruhig gestellt werden und bei schwachem Kreislauf ist eine flache Lagerung notwendig. Welcher Transportweg (Luft oder Land) gewählt wird, ist davon abhängig, welcher Weg schonender ist.
  Vor Ort angekommen, beginnt die Erstversorgung.Die notfall- und intensivmedizinischen Behandlungen haben sich in den letzten Jahren verbessert. Diesbezüglich sind die Erfolgsaussichten eines Schädel-Hirn-Traumas höher. Des Weiteren wurde auch die neurologische-neurochirugische Frührehabilitation ausgebaut und ein entsprechendes Versorgungssystem geschaffen. Herr Dr. Med. Michael Kaps ( Facharzt für Neurologie, Sozialmedizin/Rehabilitationswesen, Leitung Rehabilitation, stellv. Ärztl. Leiter Rehabilitation, Kliniken Schmider Allensbach ) weist auf folgendes Phasenmodellder neurologischen Rehabilitationhin. Dieses Phasenmodell beginnt mit der Phase A und endet mit der Phase F. Somit resultiert die Behandlung in verschiedene Abschnitte. D.h. heißt von der Erstversorgung, über die Rehabilitation bis hin zur Langzeitrehabilitation. Diese kann sich auch auf die ambulante Nachversorgung erstrecken. Schwere Behinderungen erfordern eine häusliche Pflege oder eine Unterbringung in entsprechenden Einrichtungen. Die Reha-Maßnahmen beziehen sich auf motorische, psychologische, physiologische, visuelle Behandlungenund erfordern eine engeund abgestimmte Zusammenarbeitmit den Psychologen, Physiologen, Neurologen, Logopäden, Ergotherapeuten, Internisten. Wie schon oben erwähnt, ist es ganz wichtig, dass enge Vertraute für den Patienten da sind. Nicht nur das, sondern ihn zu ermutigen, zu unterstützen und vor allem richtig mit ihm umzugehen.  

Phasenmodellder neurologischen Rehabilitation

Phase A = Akut-/Intensivbehandlung

Hier findet die Erstbehandlungin der sogenannten „Akutklinik“ statt. Je nach Schwere der Verletzung auf der Normal- oder Intensivstation. In dieser Phase werden die Lebensfunktionen überwacht und stabil gehalten. In dieser Phase erfolgt die Akutversorgung, Diagnostik und Therapie. Falls sich der Patient nicht mehr in Lebensgefahr befindet, kann er von der Akutklinik in eine geeignete Klinik für neurologische Frührehabilitation gebracht werden.  

Phase B: Frührehabilitation

Fokus ist, den Patienten ins „bewusste Leben“wieder zurückzuholen. Das bedeutet Frührehabilitation der motorischen und kognitiven Funktionen. In dieser Phase ist der Patient noch schwer bewusstseinsgestört oder es liegt Bewusstlosigkeit vor. Somit ist meist noch keine Kooperation mit dem Betroffenen möglich. Folglich steht die Mitarbeit des Patienten in Vordergrund = Einzelförderung. Auch mit Komplikationen und Notfällen muss man rechnen. Es liegt ein hoher Pflegebedarf vor.  

Phase C: Weiterführende Rehabilitation

Der Fokus dieser Phase liegt auf eine mögliche selbständige Lebensführungund somit auf die Förderung der Alltagskompetenz.Dem Patienten ist eine kooperative Zusammenarbeit möglich und somit arbeitet er bei Therapien mit. Er ist zum Teil noch pflegebedürftig, aber nicht mehr in dem hohen Ausmaß, wie in der Phase zuvor. Mittels der Frühmobilisierung soll eine Verbesserung erzielt werden. Unter der Frühmobilisierung fallen z.B. Gelenkmobilisation, Aufsetzen und Aufrichten in den Stand, Lagerung des Betroffen uvm. Ist der Patient erfolgreich frühmobilisiert ist ein Anschluss in die nächste Phase möglich  

Phase D: Medizinische Rehabilitation

In dieser Phase ist eine umfassende Rehabilitation-Therapiemöglich. Im Fokusstehen die Selbstversorgung im alltäglichen Leben, das möglichst freie Gehen sowie regelmäßige Teilnahmen an notwendigen Reha-Therapien. Beruflich Betroffene haben die berufliche Wiedereingliederung zum Ziel, Pensionisten das Erlangen an Selbstversorgung und Selbständigkeit. Ist die Phase D abgeschlossen, kommt bei Berufstätigen die Phase E.  

Phase E: Schulisch-berufliche Rehabilitation

Im Fokus stehen die berufliche Wiedereingliederungsowie die Sicherstellung der Behandlungserfolge. Diesbezüglich werden Belastungserprobungen, Arbeitstherapien, Berufsfindungen uvm in Anspruch genommen. Von Fall zu Fall müssen auch bestimmte Anpassungen im Arbeitsumfeld vorgenommen werden. Ist die Übernahme der ursprünglichen Arbeit nicht mehr möglich müssen andere Maßnahmen getroffen werden. Umschulungen uvm. Gerade in dieser Phase ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber, Patient und betreuenden Ärzten und Therapeuten notwendig.  

Phase F: Langzeitrehabilitation

Je nach Schwere und Beeinträchtigung des Schädel-Hirn-Traumas behalten die Patienten trotz intensiver Reha-Maßnahmen schwere neurologische und geistig-seelische Störungen. Das ist bei bleibender Bewusstlosigkeit, apallisches Syndrom, bei schwerer geistiger und / oder körperlicher Behinderung der Fall. Diesbezüglich ist ein selbständiges und unabhängiges Leben meist unmöglich. Ist eine häusliche Pflege nicht möglich, gibt es für die Langzeitpflege entsprechende Einrichtungen zur Verfügung.  
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Die Arbeit im Bereich der Alten- und Krankenpflege ist oft körperlich und geistig sehr fordernd. Umso wichtiger ist es uns, Menschen zu finden, die für diesen Beruf wirklich berufen sind und mit Leidenschaft dahinter sind, um das Leben anderer Personen zu verbessern.

Jedoch ist es nicht einfach, entsprechend qualifiziertes Pflegepersonal zu finden. Deshalb haben wir von Elsner Pflege hier besonderes Augenmerkt darauf gelegt und sind für Sie direkt vor Ort in Rumänien, um Castings zu veranstalten.B

Mehrere Personen arbeiten direkt in Rumänien, um die unzähligen Bewerberinnen kennenzulernen und auch die hohen Anforderungen und Erwartungen deutlich zu machen. Abseits der fachlichen Qualifikation sind lange Gespräche nötig, um die einzelnen Bewerberinnen kennen zu lernen und die Möglichkeit zu haben einzuschätzen, wär für den Pflegeberuf in Österreich am besten Bgeeignet ist. Geschäftsführer Chris Elsner reist regelmäßig selbst nach Rumänien um Gespräche zu führen, Castings zu leiten und sich vor Ort zu vergewissern, dass das erfahrene Team von Elsner Pflege nur die Besten der Besten auswählt, um in Österreich für Elsner Pflege zu arbeiten.

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Erst vor wenigen Wochen wurde unser Geschäftsführer, Mag. Elsner, zu einem Gastvortrag an die Wirtschaftsuniversität Wien geladen, bei dem er über Franchising-Chancen im Pflegebereich referierte. Allein schon die Größe des Marktes ist beeindruckend, denn 550.000 Personen beziehen derzeit Pflegegeld und 26.000 haben eine 24-Stunden-Betreuerin.


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