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	<title>Diagnosen Archive | ELSNER Pflege</title>
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	<title>Diagnosen Archive | ELSNER Pflege</title>
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	<item>
		<title>Parkinson</title>
		<link>https://www.elsner-pflege.at/parkinson/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elsner Pflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnosen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Parkinson-Krankheit ist die am meisten verbreitete Erkrankung des zentralen Nervensystems, die ungefähr zweimal häufiger...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parkinson-Krankheit ist die am meisten verbreitete Erkrankung des zentralen Nervensystems, die ungefähr zweimal häufiger Männer als Frauen betrifft. Parkinson ist eine Erkrankung, die primär im höheren Alter auftritt – meistens wird diese Diagnose zwischen 50. und 60. Lebensjahr gestellt, mit dem Alter steigt jedoch leider die Häufigkeit.</p>
<p>Diese Krankheit wurde nach dem englischen Arzt Dr. James Parkinson benannt, der diese im 1817 beschrieben hat. Der Ausdruck „Parkinson-Krankheit“ wurde aber erst im Jahr 1884 von französischen Psychiater Jean-Martin-Charcot verwendet. Die komplette Heilung von Parkinson gibt es bis heute leider noch nicht, doch man kann diese Krankheit wenigstens sehr gut behandeln und sie sollte keinen Einfluss auf die Lebenserwartung haben.</p>
<h2><b>Ursachen für Parkinson</b></h2>
<p>Einige genetische Formen von Parkinson sind vererblich, doch meistens wird die Parkinson-Krankheit nicht über Generationen weitergegeben. Die Ursachen der Krankheit sind leider bis heute nicht völlig erforscht. Doch was passiert eigentlich bei dieser Erkrankung? Die Nervenzellen im Körper leiten mithilfe von Botenstoffen einige Signale weiter. Bei der Parkinson-Erkrankung sterben sehr viele Nervenzellen im Gehirn ab, die für die Produktion von Dopamin zuständig sind und die sich in einer bestimmten Region des Gehirns  befinden. Diese Region ist hauptsächlich für die Koordination von Bewegung zuständig und genau daher entstehen auch die körperlichen Probleme, die Parkinson mit sich bringt.</p>
<p>Bisher hat man lange angenommen, dass einzig die Nervenzellen in der besagten Region des Gehirns absterben, doch heute weiß man, dass ebenfalls andere Bereiche des Gehirns sowie das Nervensystem des Mange- und Darmtrakts von dem Absterben der Zellen betroffen sind.</p>
<h2><b>Symptome</b></h2>
<p>Zu den Hauptsymptomen zählen Zittern, Verlangsamung der Bewegungsabläufe und Unbeweglichkeit, Muskelsteifheit und Geh- und Haltungsstörungen. Weitere Symptomen können folgende sein: Einschränkung der Fähigkeit zur ausdruckvollen Mimik, Schwächung der Sprachmuskulatur, Veränderung der Stimme, psychische Störungen, Schlafstörungen, Bewegungsstörungen usw.</p>
<h2><b>Therapie</b></h2>
<p>Was die Therapie von Parkinson angeht, gibt es unterschiedliche Medikamente, tiefe Hirnstimulation, Transplantation von embryonalen Stammzellen, Physiotherapie, Logopädie, Kunsttherapie, Entspannungs- und Atemtherapien und andere psychologischen Maßnahmen. Natürlich gibt es auch einige alternative Therapieverfahren wie Akupunktur, Biochemie usw.</p>
<h2><b>Tipps für Angehörige</b></h2>
<p>Die Diagnose bringt natürlich eine große Last mit sich und zwar nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für Freunde und Angehörige. Beide Gruppen müssen lernen, mit dieser Situation umzugehen. Zuerst ist es sehr wichtig – wie bei jeder anderen Krankheit auch, dass miteinander kommuniziert wird, denn man sollte  über Ängste und Sorgen offen reden können. Bei der Parkinson-Krankheit ist es noch umso schwieriger, wenn man nicht offen über alles redet, weil die Erkrankung die Mimik der Kranken sehr einschränkt und andere nicht immer richtig verstehen müssen, was der andere gerade  empfindet. Weiters sollte man mit den erkrankten Menschen einige hilfreiche Übungen machen oder sie wenigstens dazu „zwingen“, dass sie sie selber oder mit wem anderen durchführen. Tägliche Bewegung ist sehr wichtig und zwar nicht nur aus der physischen Seite, sondern auch wegen der Psyche des Patienten.</p>
<p>Durch professionelle Pflegekräfte ist es möglich, Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen zu helfen. Gerade bei Parkinson, wo Kommunikation und Bewegungsübungen oftmals wichtig sind, bietet es sich an, auf erfahrene Pflegekräfte zurürckzugreifen. Sie können die Unterstütztung, die der Betroffene von seiner Familie benötigt nicht ersetzen, aber bieten eine wichtige Stütze in einer schwierigen Zeit. Für alle Beteiligten wird es oft einfacher, wenn eine außenstehende Person sich um das Wohl der Betroffenen kümmert und sie im Alltag unterstützt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Rheuma &#8211; Wissenswertes auf einen Blick</title>
		<link>https://www.elsner-pflege.at/rheuma-wissenswertes-auf-einen-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elsner Pflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Apr 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnosen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was verbirgt sich hinter dem Wort. Nach einer spontanen Befragung in einer regen Fußgängerzone, kamen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Was verbirgt sich hinter dem Wort. Nach einer spontanen Befragung in einer regen Fußgängerzone, kamen wir zum Ergebnis – Rheuma wird hauptsächlich mit dem „Alt werden“ verbunden. <strong>Rheuma</strong> kommt ursprünglich aus dem Altgriechischen &#8222;rheo&#8220; (= ich fließe) und beschreibt einen fließenden Schmerzcharakter. Es handelt sich dabei um eine <strong>Gelenk- und Knochenkrankheit</strong> d.h. um eine <strong>Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates</strong> (Gelenke, Muskel, Knochen, Sehnen) und des <strong>Immunsystems</strong>. Diese Erkrankung findet sich in bis zu 400 Arten wieder.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Dass Rheuma-Erkrankungen nicht nur bei älteren Menschen, sondern zunehmend auch bei jüngeren Menschen ein Thema ist, ist nur wenigen bewusst. Rheuma tritt nicht nur bei Älteren auf – auch Jugendliche und sogar Kinder sind davor nicht gefeit. Laut Experten ist Rheuma <strong>nicht vollständig heilbar.</strong> Nichtsdestotrotz hat die <strong>Medizin unterschiedliche Methoden</strong>, um vorhandene Schmerzen abzuschwächen oder Rheuma grundsätzlich vorzubeugen. Dabei spielen eine richtige Ernährung, entsprechende Bewegung sowie ein gesunder Lebensstil eine entscheidende Rolle.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong><span style="color: #000000;">Daten und Fakten in Österreich</span></strong></h2>
<p><span style="color: #000000;">Mittlerweile wird Rheuma als Volkskrankheit deklariert. Mit ca. <strong>2 Millionen Betroffenen</strong> in Österreich, mag diese Deklaration gerechtfertigt sein. Pro Jahr werden bereits über 140 Neuerkrankungen bei Kindern diagnostiziert. Die Kinder-Rheumatologie ist somit ein wesentlicher Bestandteil der Rheumatologie. Denn ohne entsprechende Behandlungen, sind die Langzeitfolgen enorm.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das heißt, dass diese Erkrankung auch für das <strong>österreichische Gesundheitssystem</strong> relevant ist. Laut Studien sind Krankheiten des Bewegungsapparates die häufigste Ursache von Krankenständen bei Arbeitern und Angestellten. Im Jahre <strong>2008 sind 8.658.207 Krankenstandstage</strong> (von in Summe 38.762.041 Krankenstandstage im Jahr 2008) allein auf Krankheiten des Bewegungsapparates zurückzuführen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h2><strong>Diagnose</strong></h2>
<p><span style="color: #000000;">Bei ersten Anzeichen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden, der die Diagnose stellt. Je früher eine <strong>rheumatische Erkrankung erkannt</strong> und richtig zugeordnet wird, desto schneller ist eine <strong>gezielte Behandlung</strong> möglich, sodass <strong>gute Ergebnisse</strong> erzielt werden können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Bestimmte Krankheitsbilder können sogar selbst behandelt werden. Andere Erscheinungsformen bedürfen einer ärztlichen Kontrolle. Dies ist besonders bei entzündlichen Erkrankungen und bei Gicht der Fall.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Vier Hauptbereiche der Rheuma-Erkrankung</strong></span></h2>
<p>V<span style="color: #000000;">on den ca 400 Rheuma-Erkrankungsarten gibt es laut Experten 4 Hauptbereiche:</span></p>
<ol>
<li><span style="color: #000000;"><strong> Weichteilrheumatismus: </strong>u. a. die Fibromyalgie. In diesem Fall beschränkt sich die Entzündung sind nicht nur die Gelenke, sondern auch Muskeln, Schleimhäute und Sehnen sind betroffen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Entzündlich-rheumatische Erkrankungen</strong> wie z. B. rheumatoide Arthritis: Bei diesen Erkrankungen geht es um eine akute Gelenkentzündung, dem Gelenkrheumatismus.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen</strong> wie z. B. die Arthrose. Es handelt sich dabei um die häufigste Erkrankung der Rheumaerkrankungen. Davon sind vor allem ältere Menschen sehr betroffen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;"><strong>Stoffwechselerkrankungen mit rheumatischen Beschwerden</strong> wie z. B. Osteoporose oder Gicht.</span></li>
</ol>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h2><strong><span style="color: #000000;">Symptome</span></strong></h2>
<p><span style="color: #000000;">Jeder von uns kennt das. Verspannungen im Nacken- oder Schulterbereich, geschwollene Knöchel, steife Finder früh morgens, entzündete Gelenke. Solange diese nur ab und zu vorkommen, ist nichts zu befürchten. Bedenklich ist es, wenn sie häufig und regelmäßig wiederkehren. Das könnten die ersten Anzeichen von Rheuma sein. Also ab zum Arzt!</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Bedauerlicherweise wird Rheuma oft zu spät diagnostiziert. Warum ist das so? Im Kniebereich ähneln sie häufig Meniskusschmerzen. Die wenigsten vermuten dahinter eine Rheuma-Erkrankung. Verspannungen im Rückbereich werden von Betroffenen oft auf eine schlechte Matratze oder falsches Liegen zurückgeführt.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Hinweise können auch plötzliches hohes Fieber, verstärkte Kopfschmerzen, allgemeines Unwohlsein wie bei Anzeichen einer grippalen Infektion sein. Frühe Zeichen dieser Erkrankung sind auch auf sogenannte Durchblutungsstörungen zurückzuführen. Das äußert sich durch ein Taubheitsgefühl oder komisches Kribbeln in den betroffenen Gelenken. Auch wenn die Greifkraft der Hand nachlässt, verbirgt sich vielleicht eine rheumatische Erkrankung dahinter.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Sie sehen, es gibt viele Symptome, die auf eine solche Erkrankung hinweisen können.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h2><span style="color: #000000;">Vorbeugen – die wirksamste Art</span></h2>
<h4><span style="color: #000000;">Körperliche Aktivität</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Wie so oft ist eine <strong>regelmäßige Bewegung das A und O</strong>! Des Weiteren ist eine korrekte Körperhaltung ein wesentlicher Faktor in Richtung Prävention. Warum ist das so? Ganz einfach, ein trainierter Körper nützt sich viel weniger ab. Zu empfehlen sind besonders gelenkschonende Sportarten im Ausdauerbereich: Schwimmen, Wassergymnastik, Radfahren, Walken uvm.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Ausgewogene Ernährung</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Der Körper braucht täglich die<strong> notwendige Zufuhr an Vitamin- und Mineralstoffe</strong>n. Diese finden sich in Gemüse, frischem Ost, Fisch, Vollkorn- und Milchprodukte. Nicht zu vergessen: Das Trinken. Der Körper besteht aus ca. 80 % Wasser, je nach Alter. Wasser, verschiedenste Teesorten oder verdünnte Fruchtsäfte eigenen sich bestens dafür.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h4><span style="color: #000000;">Optimierter Arbeitsplatz</span></h4>
<p><span style="color: #000000;">Auch der Arbeitsplatz sollte dem <strong>eigenen Körper so gut als möglich angepasst sein</strong> (Sitzhöhe, Schreibtischhöhe, Position des Computers, Laptops usw.). Machen Sie regelmäßig Pause bei monotonen und wiederholten Abläufen. Es gibt bestimmte praktische Übungen, wo Sie sich zwischendurch dehnen und bewegen können und es somit zur Entlastung kommt.<br />
</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Epilepsie</title>
		<link>https://www.elsner-pflege.at/epilepsie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elsner Pflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Mar 2014 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnosen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Epilepsie &#8211; schon oft gehört, doch was steckt wirklich dahinter? Unter Epilepsie versteht man eine...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Epilepsie &#8211; schon oft gehört, doch was steckt wirklich dahinter? Unter <strong>Epilepsie</strong> versteht man eine <strong>Erkrankung des Gehirns.</strong> Es äußert sich durch das wiederholte Auftreten von sogenannten epileptischen Anfällen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diesbezüglich gibt es <strong>unterschiedliche Anfallsformen.</strong> Die Anfälle sind auf <strong>plötzliche extreme Aktivitätssteigerungen von Nervenzellen</strong>, vergleichbar mit einem Gewitter oder Kurzschluss im Gehirn, zurückzuführen. Es handelt sich somit um Symptome einer vorübergehenden Funktionsstörung des Gehirns.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Diese Erkrankung ist auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen, wobei so richtig als krank kann man es keinesfalls bezeichnen, sondern nur in dem Zeitrahmen, wo der Betroffene einen Anfall hat. In dieser Situation ist er selbstverständlich auf Unterstützung, Verständnis und je nach Anfall auch eventuell auf Hilfe angewiesen. Epilepsie ist jedenfalls keinesfalls eine Geisteskrankheit, welches früher diesbezüglich oft in Verbindung gebracht worden ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Epilepsie &#8211; neurologische Erkrankung</h2>
<p><span style="color: #000000;">Doch worin bestehen die Ursachen einer Epilepsie. An und für sich kann jeder epileptische Anfälle bekommen. Man geht sogar davon aus, dass 2 % aller Menschen im Verlauf ihres Lebens mindestens einen epileptischen Anfall erlebt haben. Jedoch nur ein Teil davon hat wiederholte Anfälle. Man spricht davon, dass 4 bis 8 pro 1.000 Einwohner weltweit an Epilepsie erkrankt sind. Und somit zählt diese Krankheit auch zu den <strong>häufigsten neurologischen Erkrankungen.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Epilepsie kann auch in<strong> jedem Alter auftreten.</strong> Jedoch ist laut Experten davon auszugehen, dass die meisten noch vor dem 20. Lebensjahr erkranken. Wie immer im Leben führt eine fehlende Kenntnis über diese Erkrankung zu folgenden Symptomen: Scham und Furcht vor Ablehnung führen oft dazu, warum diese Menschen eine mögliche und wichtige Hilfe nicht in Anspruch nehmen. In Österreich geht man davon aus, dass ca. 65.000 Menschen an Epilepsie erkrankt sind. In den meisten Fällen kommt es zu einer Erkrankung im Kleinkind-Alter sowie im höheren Lebensalter. Epilepsie macht auch nicht vor bestimmten Rassen, Kulturen oder sozialen Schichten halt.</span></p>
<h2></h2>
<h2>Risikofaktoren einer Epilepsie</h2>
<p><span style="color: #000000;">Doch welche <strong>Risikofaktoren</strong> sind für das Auftreten einer sogenannten Epilepsie verantwortlich? Zu den wichtigsten Risiko-Faktoren zählen die sogenannte</span></p>
<blockquote>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="color: #000000;">mentale Retardation</span></li>
<li><span style="color: #000000;">komplizierte Fieberkrämpfe</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Schlaganfälle</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Schädel-Hirn-Trauma</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Infektionen im zentralen Nervensystem</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Alkoholmissbrauch, infantile Zerebralparesen und</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Morbus-Alzheimer</span></li>
</ul>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Ursachen einer Epilepsie</h2>
<p><span style="color: #000000;">Die Ursachen einer Erkrankung an Epilepsie sind somit vielfältig. D.h. Epilepsie kann durch</span></p>
<blockquote>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="color: #000000;">unterschiedlichste Hirn-Erkrankungen bzw. Hirn-Schädigungen entstehen. Z.B. durch Schädigung des Hirn-Gewebes im Zusammenhang mit der Geburt. Durch eine Hirnentzündung, Hirnblutungen, Tumore oder auch angeborene Stoffwechsel-Störungen, Schlaganfälle, komplizierte Fieberkrämpfe, Unfälle die eine Gehirnerkrankung oder Hirnschädigung mit sich ziehen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">eine ererbte Erkrankung entstehen. D.h. man geht davon aus, dass eine gewisse Neigung des Gehirns Anfälle zu bekommen auch vererbt werden kann. D.h. aber keinesfalls, dass jeder, der so eine Neigung aufweist, auch tatsächlich Anfälle hat. Es müssen zusätzliche Elemente vorkommen, wie z.B. eine Hirnschädigung.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Es kann aber auch durch das Zusammenwirken der oben aufgezählten Faktoren entstehen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Ab und zu konnte keine definitive Ursache analysiert werden.</span></li>
</ul>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Auftreten einer Epilepsie</h2>
<p><span style="color: #000000;">Wie tritt Epilepsie auf? Die sogenannten Anfälle können <strong>sehr unterschiedlich ablaufen</strong>. Diesbezüglich haben sie auch <strong>unterschiedliche Auswirkungen</strong> auf das <strong>Berufs- & Privat-Leben.</strong> Experten sagen, dass ein Viertel der Anfälle an einem Ort im Gehirn entsteht. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Je nachdem, welche Funktion des Gehirns oder der Gehirnregion betroffen ist, präsentieren sich auch die Symptome. Das kann sich folgendermaßen äußern: Entweder durch <strong>Zuckungen</strong> des Gesichts, eines anderen Körpergliedes z.B. Arm oder Bein bei gleichzeitigem Bewusstsein oder es kann zu einer Veränderung der Wahrnehmung führen. Das heißt plötzlich auftretendes Angstgefühl oder auch ein Vertrautheits- oder Fremdheitsgefühl, was man aber nicht wirklich begründen kann. Es kann sich aber auch durch eine Änderung des Bewusstseins mit merkwürdigen Verhaltensweisen äußern, von denen der Betroffene keine Kenntnis hat. Beispielswiese Kaubewegungen, Schmatzen usw.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Das restliche Drittel erfasst laut den Experten vom Beginn an <strong>beide Hirnhälften</strong> und das auch gleichzeitig. Solche Anfälle äußern sich folgendermaßen: Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit, Sturz, Verkrampfung am ganzen Körper, Zuckungen der Arme und Beine, Anschließende Erschöpfung bzw. auch Verwirrtheit oder auch eine kurze Abwesenheit. Dann myoklonische Anfälle. D.h. leichtes Zusammenzucken wie im Erschreckensfall. Die Anfälle können je nachdem, um welchen Anfall es sich handelt und welche Ursache es hat, von einigen wenigen Sekunden bis auch zu einigen Minuten dauern. Während des Anfalls kann das Bewusstsein aber auch gestört sein. Von Laien werden oft bestimmte Arten von Anfällen auch nicht als solche erkannt, sondern das komische Verhalten des Betroffenen führt eher zu Abstand, Unsicherheit der Umgebung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Früherkennung</h2>
<p><span style="color: #000000;">Daher ist es ganz wichtig, wenn nur <strong>irgendwelche Symptome</strong> innerhalb des eigenen Umfeldes zu beobachten sind oder man es auch bei sich selbst feststellt, sofort zu einem entsprechenden Arzt zu gehen und sich auch Epilepsie testen zu lassen. Diesbezüglich ist eine <strong>genaue Beobachtung</strong> und auch <strong>Beschreibung</strong>, wenn solche Anfälle auftreten, unabdingbar. Denn durch eine genaue Darstellung kann bereits die Art der Epilepsie-Erkrankung festgestellt werden und somit erfolgt eine klare Abgrenzug gegenüber anderen Anfallsarten, die aber nicht auf die Krankheit Epilepsie zurückzuführen ist.</span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schädel-Hirn-Trauma &#8211; die Rehabilitation</title>
		<link>https://www.elsner-pflege.at/schaedel-hirn-trauma-die-rehabilitation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elsner Pflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2014 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnosen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elsner-pflege.at/2014/02/27/schaedel-hirn-trauma-die-rehabilitation/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schädel-Hirn-Trauma Verletzungen reißen nicht nur den Betroffen, sondern auch das unmittelbare Umfeld aus dem Leben...</p>
<p>Der Beitrag <a rel="follow" href="https://www.elsner-pflege.at/schaedel-hirn-trauma-die-rehabilitation/" data-wpel-link="internal">Schädel-Hirn-Trauma &#8211; die Rehabilitation</a> erschien zuerst auf <a rel="follow" href="https://www.elsner-pflege.at" data-wpel-link="internal">ELSNER Pflege</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>S<span style="color: #000000;">chädel-Hirn-Trauma Verletzungen reißen nicht nur den Betroffen, sondern auch das unmittelbare Umfeld aus dem Leben und erfordert beiden sehr viel ab. <strong>Ziel der Rehabilitation</strong> ist es, dem <strong>Betroffenen zu ermöglichen</strong>, seinen <strong>privaten</strong> sowie <strong>beruflichen Alltag optimal zu bewältigen</strong>. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Je größer die Schwere des Schädel-Hirn-Traumas, desto mehr Geduld ist gefragt. Das heißt mühevolle Kleinarbeit – <strong>jeder kleine Fortschritt ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung</strong>. Dies erfordert eine individuelle fachspezifische Betreuung sowie Therapie-Maßnahmen. Des Weiteren entscheidet auch der <strong>Wille des Betroffenen</strong> über die erfolgreiche Genesung. Nicht zu vergessen ist auch das unmittelbare Umfeld. <strong>Sehr förderlich</strong> ist es, wenn Vertraute einem zu Seite stehen = einen aufbauen, unterstützen, zuhören oder einfach Verständnis haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schädel-Hirn-Trauma &#8211; Was nun?</strong></h2>
<p><span style="color: #000000;">Wird ein Schädel-Hirn-Trauma jeglicher Art vermutet, ist es unabdingbar den <strong>Betroffenen umgehend in eine geeignete Klinik</strong> zu bringen. Die Wahl der Klinik ist von der Art der Verletzung und der Entfernung der Klinik abhängig. Eine Voranmeldung bei dem gewählten Krankenhaus ist in den meisten Fällen notwendig.</span></p>
<blockquote>
<ul style="list-style-type: disc;">
<li><span style="color: #000000;">Bei einem leichten Schädel-Hirn-Trauma erfolgt der Transport meist mit dem Krankwagen.</span></li>
<li><span style="color: #000000;">Bei mittelschweren bis schweren Schädel-Hirn-Trauma werden die Betroffenen meist mit notarztbesetzten Rettungsmitteln befördert. Bevor eine Verletzung der Halswirbelsäule ausgeschlossen werden kann, muss der Betroffene ruhig gestellt werden und bei schwachem Kreislauf ist eine flache Lagerung notwendig. Welcher Transportweg (Luft oder Land) gewählt wird, ist davon abhängig, welcher Weg schonender ist.</span></li>
</ul>
</blockquote>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Vor Ort angekommen, beginnt die <strong>Erstversorgung.</strong> Die notfall- und intensivmedizinischen Behandlungen haben sich in den letzten Jahren verbessert. Diesbezüglich sind die Erfolgsaussichten eines Schädel-Hirn-Traumas höher. Des Weiteren wurde auch die neurologische-neurochirugische Frührehabilitation ausgebaut und ein entsprechendes Versorgungssystem geschaffen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Herr Dr. Med. Michael Kaps (<em>Facharzt für Neurologie, Sozialmedizin/Rehabilitationswesen, Leitung Rehabilitation, stellv. Ärztl. Leiter Rehabilitation, Kliniken Schmider Allensbach</em>) weist auf folgendes <strong>Phasenmodell</strong> der <strong>neurologischen Rehabilitation</strong> hin. Dieses Phasenmodell beginnt mit der Phase A und endet mit der Phase F. Somit resultiert die Behandlung in verschiedene Abschnitte. D.h. heißt von der Erstversorgung, über die Rehabilitation bis hin zur Langzeitrehabilitation. Diese kann sich auch auf die ambulante Nachversorgung erstrecken. Schwere Behinderungen erfordern eine häusliche Pflege oder eine Unterbringung in entsprechenden Einrichtungen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die Reha-Maßnahmen beziehen sich auf <strong>motorische, psychologische, physiologische, visuelle Behandlungen</strong> und erfordern eine <strong>enge</strong> und <strong>abgestimmte Zusammenarbeit</strong> mit den <strong>Psychologen, Physiologen, Neurologen, Logopäden, Ergotherapeuten, Internisten.</strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wie schon oben erwähnt, ist es ganz wichtig, dass enge Vertraute für den Patienten da sind. Nicht nur das, sondern ihn zu ermutigen, zu unterstützen und vor allem richtig mit ihm umzugehen.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h2><span style="color: #000000;"><strong>Phasenmodell</strong> der <strong>neurologischen Rehabilitation</strong></span></h2>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Phase A = Akut-/Intensivbehandlung</span></strong></h3>
<p><span style="color: #000000;">Hier findet die <strong>Erstbehandlung</strong> in der sogenannten „Akutklinik“ statt. Je nach Schwere der Verletzung auf der Normal- oder Intensivstation. In dieser Phase werden die Lebensfunktionen überwacht und stabil gehalten. In dieser Phase erfolgt die Akutversorgung, Diagnostik und Therapie.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Falls sich der Patient nicht mehr in Lebensgefahr befindet, kann er von der Akutklinik in eine geeignete Klinik für neurologische Frührehabilitation gebracht werden.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Phase B: Frührehabilitation</span></strong></h3>
<p><span style="color: #000000;">Fokus ist, den Patienten ins <strong>„bewusste Leben“</strong> wieder zurückzuholen. Das bedeutet Frührehabilitation der motorischen und kognitiven Funktionen. In dieser Phase ist der Patient noch schwer bewusstseinsgestört oder es liegt Bewusstlosigkeit vor. Somit ist meist noch keine Kooperation mit dem Betroffenen möglich. Folglich steht die Mitarbeit des Patienten in Vordergrund = Einzelförderung. Auch mit Komplikationen und Notfällen muss man rechnen. Es liegt ein hoher Pflegebedarf vor.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Phase C: Weiterführende Rehabilitation</span></strong></h3>
<p><span style="color: #000000;">Der Fokus dieser Phase liegt auf eine <strong>mögliche selbständige Lebensführung</strong> und somit auf die <strong>Förderung der Alltagskompetenz.</strong> Dem Patienten ist eine kooperative Zusammenarbeit möglich und somit arbeitet er bei Therapien mit. Er ist zum Teil noch pflegebedürftig, aber nicht mehr in dem hohen Ausmaß, wie in der Phase zuvor. Mittels der Frühmobilisierung soll eine Verbesserung erzielt werden. Unter der Frühmobilisierung fallen z.B. Gelenkmobilisation, Aufsetzen und Aufrichten in den Stand, Lagerung des Betroffen uvm. Ist der Patient erfolgreich frühmobilisiert ist ein Anschluss in die nächste Phase möglich</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Phase D: Medizinische Rehabilitation</span></strong></h3>
<p><span style="color: #000000;">In dieser Phase ist eine<strong> umfassende Rehabilitation-Therapie</strong> möglich. Im <strong>Fokus</strong> stehen die <strong>Selbstversorgung im alltäglichen Leben</strong>, das möglichst freie Gehen sowie regelmäßige Teilnahmen an notwendigen Reha-Therapien. Beruflich Betroffene haben die berufliche Wiedereingliederung zum Ziel, Pensionisten das Erlangen an Selbstversorgung und Selbständigkeit. Ist die Phase D abgeschlossen, kommt bei Berufstätigen die Phase E.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Phase E: Schulisch-berufliche Rehabilitation</span></strong></h3>
<p><span style="color: #000000;">Im Fokus stehen die <strong>berufliche Wiedereingliederung</strong> sowie die <strong>Sicherstellung der Behandlungserfolge</strong>. Diesbezüglich werden Belastungserprobungen, Arbeitstherapien, Berufsfindungen uvm in Anspruch genommen. Von Fall zu Fall müssen auch bestimmte Anpassungen im Arbeitsumfeld vorgenommen werden. Ist die Übernahme der ursprünglichen Arbeit nicht mehr möglich müssen andere Maßnahmen getroffen werden. Umschulungen uvm. Gerade in dieser Phase ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber, Patient und betreuenden Ärzten und Therapeuten notwendig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong><span style="color: #000000;">Phase F: Langzeitrehabilitation</span></strong></h3>
<p><span style="color: #000000;">Je nach Schwere und Beeinträchtigung des Schädel-Hirn-Traumas behalten die Patienten <strong>trotz intensiver Reha-Maßnahmen schwere neurologische und geistig-seelische Störungen</strong>. Das ist bei bleibender Bewusstlosigkeit, apallisches Syndrom, bei schwerer geistiger und / oder körperlicher Behinderung der Fall. Diesbezüglich ist ein selbständiges und unabhängiges Leben meist unmöglich. Ist eine häusliche Pflege nicht möglich, gibt es für die Langzeitpflege entsprechende Einrichtungen zur Verfügung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"> </span></p>
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		<title>Schädel-Hirn-Trauma &#8211; Was steckt dahinter?</title>
		<link>https://www.elsner-pflege.at/schaedel-hirn-trauma-was-steckt-dahinter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Elsner Pflege]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Feb 2014 23:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Diagnosen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.elsner-pflege.at/2014/02/16/schaedel-hirn-trauma-was-steckt-dahinter/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hat man in den letzten Monaten bestimmte Meldungen in den Zeitschriften, Zeitungen, in Funk und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hat man in den letzten Monaten bestimmte Meldungen in den Zeitschriften, Zeitungen, in Funk und Fernsehen verfolgt, so wurde immer wieder vom tragischen Unfall vom <strong>mehrmaligen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher</strong> berichtet, der aufgrund eines Skiunfalles ein <strong>Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades</strong> erlitt.</p>
<p>Was passiert bei einem Schädel-Hirn-Trauma oder was versteht man darunter? Bei einem Schädel-Hirn-Trauma handelt es sich um eine <strong>Verletzung des Kopfes.</strong> D.h. z.B. durch einen Unfall oder auch durch mutwillige Gewalt. Insbesondere sind der <strong>Schädel-Knochen</strong> und das Gehirn beeinträchtigt. Infolge dessen leiden auch bestimmte Gehirnfunktionen darunter. Das Gefährliche eines Schädel-Hirn-Traumas können Blutungen oder auch sogenannte Ödeme im Gehirn sein.</p>
<p>Die Glasgow-Koma-Skala</p>
<h2><strong>Die Glasgow-Koma-Skala</strong></h2>
<p>Bei einem Schädel-Hirn-Trauma unterscheidet man laut der <strong>Glasgow-Koma-Skala 3 verschiedene Schweregrade.</strong> D.h. mittels dieser Skala kann man die <strong>Schwere eines Schädel-Hirn-Traumas einschätzen.</strong> Diese werden durch die Art und durch das Ausmaß der Verletzung sowie durch die Dimension der neurologischen Störungen definiert. Die Glasgow-Koma-Skala findet somit in der Neurologie große Verwendung</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie funktioniert nun diese Skala?</strong> Für jede Rubrik werden separat Punkte vergeben, die dann in Folge aufaddiert werden. Die maximale Punktezahl, die man erreichen kann, ist 15. D.h. = volles Bewusstsein. Bei einem Ergebnis von 3 Punkten heißt das tiefes Koma. Werden 8 bzw. weniger Punkte errechnet, geht man von schweren Funktionsstörungen des Gehirns aus. Und da man gleichzeitig von lebensbedrohlichen Atemstörungen ausgehen muss, ist bei einer Anzahl von 8 oder weniger Punkten eine Sicherung der Atemwege sicherzustellen.</p>
<p>Diese Glasgow-Koma-Skala bedient sich eines <strong>Punktesystems</strong> zur <strong>Bewertung von Hirnfunktion-Störungen.</strong> In diesem Fall speziell nach der Schädel-Hirn-Trauma-Verletzung und somit Traumas. Und in Summe wird das Bewusstsein genau nach 3 Kriterien überprüft und entsprechend der Reaktion des Patienten werden die Punkte verteilt und aufaddiert.</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Schädel-Hirn-Trauma ersten Grades = Commotio cerebri (Gehirnerschütterung)</strong></h3>
<p>Dabei handelt es sich um die leichteste Form des Schädel-Hirn-Traumas. D.h. es findet eine <strong>vorübergehende Funktionsstörung des Gehirns</strong> statt, die aber in den nachfolgenden Tagen wieder funktionstüchtig ist. Macht man eine Computer-Tomographie (CT), kann man kleine Schädigungen des Gehirns feststellen, die auch mit dem freien Auge erkennbar ist. Typische Symptome sind z.B. Übelkeit und / oder Erbrechen. Weiters kann es vorkommen, dass man sich an den Unfall oder einen kurzen Zeitraum davor nicht mehr erinnert. Das gilt aber auch für die Zeit nach dem Unfallgeschehen – dies ist aber selten der Fall. Möglicherweise wird man in den nächsten Wochen durch Kopfschmerzen begleitet. Auch eine Leistungsminderung, Erscheinungsbilder einer Apathie (= Teilnahmslosigkeit, Unempfindlichkeit gegenüber äußere Reize, …) sind möglich. Auf alle Fälle soll eine Kopfverletzung – wenn auch noch so gering – nie auf die leichte Schulter genommen werden. Ratsam und empfehlenswert ist es immer, einen Arzt zu konsultieren, um festzustellen, ob und welche Gehirnerschütterung vorliegt und wie man am besten damit umgehen soll, damit keine langfristigen, negativen Folgeerscheinungen entstehen können.</p>
<h3></h3>
<h3><strong>Schädel-Hirn-Trauma zweiten Grades = Contusio cerebri (Gehirnprellung)</strong></h3>
<p>Dieses Schädel-Hirn-Trauma resultiert aus einer Punkteanzahl zwischen <strong>9 bis 12 auf der Glasgow-Koma-Skala</strong>. Dieses Trauma weist neurologische Störungen auf. Man geht von einer Bewusstlosigkeit von einer längeren Zeit aus. Hier gibt es unterschiedliche Angaben, die von 10 Minuten bis 30 Minuten gehen. Patienten mit einem Schädel-Hirn-Trauma zweiten Grades werden häufig auf der Intensiv-Station betreut.</p>
<h3></h3>
<h3>Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades = Compressio cerebri (Gehirnquetschung)</h3>
<p>Dieses Schädel-Hirn-Trauma resultiert aus einer <strong>Punkteanzahl von 8</strong> und <strong>darunter</strong> auf der Glasgow-Koma-Skala. Das Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades weist gravierende Kopfverletzungen und Störungen des Gehirns auf und hat auch noch andere Auswirkungen. D.h. die neurologischen Ausfälle sind oft sehr schwerwiegend. Verursacht wird das oft durch Ödeme und ähnliche Vorgänge. Das muss man sich so vorstellen: Das Gehirn wird durch Blutungen eingeklemmt und somit in Bedrängnis gebracht. Die Folge ist, dass der Gehirndruck steigt. Es kann auch vorkommen, dass dadurch funktionierende Gehirnfunktionen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Folge von solchen Verletzungen ist oft ein langfristiges Koma, welches auch oft künstlich verlängert wird. Eine Möglichkeit, die zu einer Druckentlastung führt, ist die Entfernung von einem bestimmten Teil des Schädel-Knochens, damit der gefährliche Druck wieder abgesenkt werden kann. In diesem Stadium muss man mit dauerhaften Schäden jeder Größe rechnen, die aber nicht zwangsläufig sind. Das ist immer von der Art und Schwere der Verletzung abhängig. Welche Gehirnbereiche sind betroffen? Wie im Fall Schumacher wurde er auch in den künstlichen Tiefschlaf versetzt, dass der Körper diesbezüglich entlastet wird und das Gehirn sich in dieser Phase erholen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Zwei Phasen eines Schädel-Hirn-Traumas</strong></h2>
<p>Es werden sozusagen neuronale Strukturen in Folge eines Schädel-Hirn-Traumas beschädigt. Da gibt es in der ersten Phase die akute Verletzung. D.h. es ist schon zu einer Schädigung bestimmter neuraler Strukturen gekommen und das kann man nicht mehr abwenden.</p>
<p>Bei der zweiten Phase – diese beginnt später &#8211; werden spätere denkbare Folgen durch entsprechende Therapie-Möglichkeiten verhindert, vermindert oder sogar abgewendet. Gehen wir zurück: Wenn wir jetzt den aktuellen Fall von Michael Schumacher hernehmen, der ein Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades erlitten hat, hört man immer wieder die Sätze, dass die Ärzte keine Prognose abgeben können. Zuerst muss man ihn aus dem Tiefschlaf zurückholen und erst dann kann man langsam feststellen, welche Folgen geblieben sind oder bleiben werden. Bzw. welche Maßnahmen muss man setzen oder ist er wieder total einsatzfähig. Gerade bei Schädel-Hirn-Trauma-Patienten dritten Grades geben die Ärzte immer eher nüchterne Prognosen ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Spezieller Fall, der Hoffnung gibt</strong></h2>
<p>In einem aktuellen Fall, der mir zu Ohren gekommen ist, ist aber ein ganz interessantes und höchst erfreuliches Ergebnis eingetreten. Es handelt sich um einen Mann der 2006 aufgrund eines Verkehrsunfalles (er war Fußgänger und die Autolenkerin hat ihn übersehen und ihn ungebremst mitgenommen) ein Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades erlitten hat. Die Zukunftsaussichten der Ärzte waren sehr nüchtern bzw. mehrheitlich negativ. Denn lediglich einige wenige Prozent wurden ihm zum Überleben vorausgesagt. Dieser Mann hat es überlebt. Er war dann über 1 Jahr lang in verschiedensten Krankenhäusern, die versucht haben, ihn zu behandeln. Dennoch wurde in den Berichten immer wieder festgehalten, dass dieser Mann ein Pflegefall schwersten Grades bleiben wird und somit keine Chance auf Besserung hat. Zusammengefasst heißt das: Wenn sich in den ersten eineinhalb bis zwei Jahren nichts tut, dann wird sich auch in den nächsten Jahren nichts mehr tun. Gerade bei diesem <strong>Fall ist aber genau das Gegenteil </strong>eingetreten. Durch <strong>bestimmte Maßnahmen,</strong> die die Frau bzw. die Familie mit den Freunden konsequent und voller Leidenschaft unternommen haben, ist er wieder gut <strong>ins Leben zurück gekommen,</strong> sodass er wieder sprechen und gehen lernen konnte, seine Aggressionen, die oft von einem Schädel-Hirn-Trauma begleitet werden, haben stark abgenommen uvm. – Somit hat auch er wieder eine entsprechende Lebensqualität erreicht.</p>
<p>Gerade an solchen Beispielen sieht man, dass man auch bei solchen Fällen nicht aufgeben darf. Es ist zwar auf der einen Seite eine sehr schwere, psychische und physische Belastung, doch wenn Fortschritte – und auch nur die kleinsten – zu erkennen sind, motiviert das die Angehören und den Patienten selbst und das trägt wesentlich dazu bei, die nächsten notwendigen Schritte zu unternehmen. Selbstverständlich ist diesbezüglich viel Geduld gefragt. Von heute auf morgen geht gar nichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schädel-Hirn-Trauma-Vereine</strong></h2>
<p>Man wird in diesem Bereich auch nicht alleine gelassen. Denn es gibt auch diverse Schädel-Hirn-Trauma-Vereine. Diese versuchen die Angehören und Patienten in diesen Fällen zu unterstützen. Wichtig gerade in den ersten Phasen, wenn ein geliebter Mensch in der Familie oder im Freundeskreis, Verwandtenkreis ein Schädel-Hirn-Trauma dritten Grades erlitten hat, ist, dass man sich natürlich vor Augen hält, dass es sich dabei auch um eine sehr schwerwiegende Verletzung handelt, dennoch immer wieder Grund gibt – wie das reale Leben zeigt – dass Besserung in Sichtweite ist. Wird ein Schädel-Hirn-Trauma jeglichen Grades erreicht, ist natürlich ganz wichtig, die richtige Diagnostik zu stellen. Das kann nur erfolgen, wenn der Patient auch dementsprechend untersucht wird und man in weiterer Folge durch gezielte und individuelle Behandlungsmaßnahmen sofort entgegengewirkt bzw. mit Maßnahmen startet, um das vorhandene Potential zu aktivieren, zu stärken usw.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass der Kopf mit dem Gehirn ein sehr komplexes System des Körpers darstellt, wo wir schon einiges darüber wissen. Auch sehr große und überraschende Erfolge erzielen können. Dennoch verbirgt sich dahinter noch so viel Potential und so viel Wissen, was wir in der heutigen Zeit noch gar nicht wahrnehmen oder verarbeiten können. Auch die Experten wissen nur einen kleinen Anteil, wie das Gehirn wirklich funktioniert, wie man zielgerecht aktivieren kann bzw. wie man auch das Potential heben kann. Jede Behandlung eines Schädel-Hirn-Trauma-Patienten ist auch ein bisschen mit einem Pilotprojekt zu vergleichen. Denn man weiß nicht, wie ein Schädel-Hirn-Trauma-Patient auf verschiedenste Maßnahmen anspricht, weil jeder anders ist. Und wie immer wieder Experten berichten, nutzen wir tatsächlich nur 10 % unseres Potentials. D.h. hier steht die Frage im Raum: Können die übrigen 90 % als Potential voll ausgeschöpft werden, wenn es Gehirnbeeinträchtigungen gibt bzw. Teile eines bestimmten Gehirn-Bereiches verletzt ist? D.h. verschiedenste Verfahren, Techniken und Studien versuchen immer mehr über das Gehirn und deren Komplexität zu erfahren. Dennoch bleibt es irgendwie doch ein Geheimnis, wie alles abläuft.</p>
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